Georg Büchners Flucht in die Schweiz

Letzte Hoffnung,
Endstation in der Schweiz suchend,
Sehnsuchtsort, Innehaltestelle Zürich,
Flucht und Kargexistenz,
doch Gerettetsein
aus deutschen Landen,
aus dem Großherzogtum heraus,
aus Darmstadt,
dem Ried,
Stationen des Unrechts,
der Ungerechtigkeiten,
der Armut
und Hilflosigkeit,
Aufgabe des Selbst,
aber auch Nichteinknicken,
Entrinnung daselbst,
die Schergen-
wenn sie könnten-
die Giftpfeile
todbringend,
wenigstens marternd schleudernd,
Ruhepunkt bei den Eidgenossen.
Kurzrast vor dem Endlichen,
Und jetzt,
wohl anno 2007,
das Zurückrudern
von Landsleuten,
oft Nichtwillkommensein
von Emigranten,
Dütschen,
sogar Unwillkommensein.
Rückschlagsofferten.
Ihr Deutsche seid unbeliebt.*
Tja, G.B.

.


Lies nach bei Sacha Batthyany “Ihr Deutsche seid unbeliebt” (Stern.de vom
03.11.2007), auch “Neue Züricher Zeitung” vom 28.10.2007

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