Georg Büchners Kind

Chancenlos,
aussichtslos,
allein von Herkunft und Geburt,
unseelig in der und der andern Welt-*
beschleunigende Verstärker
im Jungleben schlechthin,
Pauperismus als ständiges Damoklesschwert
und Bildungsnotstand im Duo:
arm Hurenkind,**
Society-Stopp,
wehklagend die Mutter,
Abstoßen des Vaters
und die Fürsorge
in Karls Obhut.
Perspektivlos!
Abwärts!
Aus!
Vorbei!

*/** Vergleichen Sie bitte auch:
Henri Poschmann (Hg.), Georg Büchner
Dichtungen, Frankfurt/Main (insel tb)
2002,S.145-219; weiterhin: “Woyzeck-Zyklus”
von Reinhold Nisch (in: www.georg-buechner-
online.de; Forum)

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