Georg Büchner kommt, geht, bleibt (Lyrik)

Georg Büchner kommt.
Es war im 19. Jahrhundert.
Anfänglich.
Warnung vor Ungerechtigkeit.
Geschundensein des Individuums.
Der Einzelne des anderen Knecht.
Citoyen fernab.
Georg Büchner geht.
Der Sozialausgleich entschwindet.
Kriege, Hunger, Gewalt.
Auch im 20. Jahrhundert
überdimensional,
gigantisch,
unfassbar,
würdelos,
enthemmt,
verstärkt.
Auch im Erstfünftel des 21.Jahrhunderts.
Georg Büchners Warnungen
im Globalfokus
immer noch allgegenwärtig
in der Endlosschleife.
Georg Büchner bleibt.

Reinhold Nisch

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