Archiv der Kategorie 'Zukunft'

Hilde Domin in Darmstadt (Lyrik)

Sonntag, den 22. November 2020

(1909-2006) Klein, zierlich augenlächelnd dreinblickend in der Autogrammstunde holzstuhlsitzend: Physisch-Dasein im Augenblick einer ganz Großen, der Rückkehrenden- nach Verlassen der Geborgenheit von Heimat im schrecklich` Zeitlich- Rücken, dereinst Wiederkehr nach Deutschland, Heidelberg als unerschöpflich` Geistes-Quelle. Und permanent eine Rose als Stütze gegen all´ Unbill des irdisch` Lebens. Reinhold Nisch

Schi… -Virus (Corona-Lyrik)

Sonntag, den 18. Oktober 2020

Es Ist das Non est volence- Virus Versteckt Im Restlich Unterschlupf Suspekt Nun Am Morbiden Eingang Nicht Sicherheitsschützend … entlarvbar! Covid 19 Irgendwann … vielleicht! Reinhold Nisch (18.Oktober 2020)

T.C. Boyles erzählerische Voraus-Ahnung (Lyrik/lyrics)

Mittwoch, den 5. Dezember 2018

Du sitzt ihm auf einem Hocker zufällig spontan in Halle 5 gegenüber- im kurzen Blickwechsel auf der Buchmesse, damals in Frankfurt am Main. Doch schon paar Jahre her- dem Mann mit dem rotschütterem Haarwuchs und dem Ebenso-Bart. bescheiden, so mit kleinem Handköfferchen dabei. Und später erinnerst du dich an seine ureigene Biografie: mit Flower Power-Bulli […]

Abschied des Daseins (Lyrik)

Freitag, den 14. September 2018

Wenn du tot bist, bist du irdisch in der Nichtmehrexistenz von Raum und Zeit. Herausgenommen. Einfach weg. Physisch. In der Rückblende werden die noch jetzt erst einmal Zurückgebliebenen nur für eine Kurzspanne sagen: War er ein guter Mensch, ein schlechter Mensch? Georg Büchners Hauptmann-Botschaft an Woyzeck! Oder war er irgendwie dazwischen? Reinhold Nisch

Junggötterdämmerung (Lyrik)

Freitag, den 24. August 2018

Georg Büchner. Blutjung- in Zürich irdisch enteilt. Ein Gigantisch-Ewigkeitswerk in einem Band dauerhaft hinterlassend. Carl Philipp Fohr. Der Heidelberger mit Herzschlägen der zunehmend Kunstwerdung nach … dem Neckartal, nach Darmstadt, dem Odenwald, nach Baden … In den Wirren des jünglinghaften Aufstrebens am Rom-Tiberbereich allzu früh hinweg. Hundefreund Gripsel am Ufer zurückbleibend. James Dean. Zwei Movies […]

Büchners Woyzeck – immer wieder und wieder (Lyrik)

Mittwoch, den 15. August 2018

Es ist, wie es ist. Und so ist es, wie es ist. Immer wieder, in allen Jahrhunderten. In allen Epochen. In allen Tagen, in allen Monaten, in allen Jahren, in allen Stunden, in allen Minuten, in allen Sekunden, in Bruchteilen davon. Unterschied zwischen oben und unten. Warum? Warum nur? Warum nur ist es ungerecht? Warum […]

AUGUST 2018 (Lyrik)

Dienstag, den 14. August 2018

Aus Unserem Guten Urgedanken Suchst (du) Tiefe Reinhold Nisch

Erster Zweithälftjahr-Tag (Lyrik)

Sonntag, den 1. Juli 2018

Sonnendurchsetzt gleich zu Beginn in der Frühe des Städtchens. Ruhig. Zumindest geräuschvermindert. Vieles ruht noch. Eben Frühmorgen. Sonntagsbrötchen. Sie duften noch warmverführerisch bei Offentür. Das Land, unerholt nach WM-Aus der Elf und in 36 Monate-Auseinandersetzungen um Flucht und Migration. Suche in den Veränderungen der Globalisierung. Reinhold Nisch Odenwald-Sonntag, 01.Juli 2018

Und ein Kennedy wird ermordet- vor 50 Jahren (Lyrik)

Dienstag, den 5. Juni 2018

Erinnerungen … Heiße Sommertage im Spätfrühling Der Odenwald ohne Ausnahme Dahingleiten der Schweißperlen In der Mittagshitze Beim Jäten und Schneiden im Garten Denn die Wetter-App verkündet Pauschal Schwerstgewitter demnächst Meine Güte Wie abhängig wir geworden sind Und so nebenbei noch in der Tageszeitung Fastletztabonnement aus vergangenen Zeiten Erinnerungsnotizhaft dass am 5. Juni 1968 Ein Kennedy […]

Mondfürsorge * (Lyrik)

Montag, den 30. April 2018

Du da oben, ganz weit, unvorstellbar weit weg. Du leuchtest etwas, halb und voll, zu- und abnehmend, schon sehr lange. Exakt? Ehrlich, wir wissen es nicht! Aber: Du hast so vieles schon registriert. Gutes, Schönes, Erhabenes, Liebes, Erotisches, aber auch Leid, Schmerz, sehr Schreckliches. Und doch bist du da: Linderung, Sehnsucht, Hoffnung für uns da […]


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