Archiv der Kategorie 'Literatur'

Kunst (Hommage an Rebecca Horn)

Freitag, den 28. März 2014

Kunst entsteht, entwickelt, formt sich in unserem Innern, drängt irgendwann mühsam, zeitweise eruptiv nach außen, um der Welt, den Menschen ein Stück Schöpfung, ja Würde zu geben.   Reinhold Nisch   Anmerkung: Am 24.März 2014 hatte die große, urbane Kunstschaffende Rebecca Horn, Bad König-Zell/Odenwaldkreis, ihren 70. Geburtstag.

Frühlingsnachmittag auf dem Friedhof Bad König (Lyrik)

Donnerstag, den 27. März 2014

Im noch feuchten Wiesengras oberhalb des Gottesackers sitzende Kinder. Ungewöhnlich an diesem Frühlingsnachmittag- woanders die  Zeit für ne Tasse Kaffee- sonnendurchsetzt, aber noch nicht wärmend. Beim Bestücken des eigenen Elterngrabes mit hellgelben Stiefmütterchen entsteht Bewegung bei diesem Kinderquartett nach selbst getaner Arbeit: The Kidds jetzt in Schneidersitzmanier längs des Kindergrabes nebeneinander sich platzierend, ergänzt mit Kuchenbox und andächtig, […]

Frühlingsanfang Marke Odenwald (Lyrik)

Donnerstag, den 20. März 2014

Raus in die Nachmittagssonne. Die 20 schon überschritten. Sprießen und Grünen allerorten. Himmelblau und T-Shirttemperaturen im Bilderbuchstart. Die Straßencafés fast brechend voll. Die Meteorologenschöpfung Johannes gibt sich im Zwischenhoch die Ehre.   Reinhold Nisch   (20.März 2014)

Dirk Kurbjuweits „Zweier ohne“ (Lyrik)

Mittwoch, den 19. März 2014

Im Geheimnisverschluss der beiden Jugendlichen Ludwig und Johann entwickelt sich das „Zweier ohne“-Versprechen, nicht nur Freunde, sondern zwillingsähnlich zu sein. Bedingungslos. Geheimnisverrat nicht vorstellbar bei der Totenwache, aber Hintergehen und Hinwendung zur Schwester, die Letztausfahrt mit der Repariert-Schwermaschine als Vernichtung der Lebensperspektive in der Nachadoleszenz, während über die verflixt sieben Jahre hinaus das Anderleben noch […]

Die Menschen (Duolyrik)

Donnerstag, den 13. Februar 2014

Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben. Sagt Wilhelm von Humboldt.   Im Grunde sind es doch die Ideengespräche mit Menschen, welche die Lebenswelt manchmal voranbringen. Sagt Reinhold Nisch.    

Weit zurück im Odenwald (Lyrik)

Donnerstag, den 30. Januar 2014

Hörst du den Ruf der Kindheit ganz fern und blass die Unbekümmertheit im Herzen so ganz noch ohne Schmerzen. Und wenn er einst nochmals erscheint dann hast du vielleicht letztmals darum geweint.   Reinhold Nisch

Irritationen am Monatsende (Lyrik)

Donnerstag, den 30. Januar 2014

Schon wieder so ein Januartag, gar diesjährig ja der letzte, so nasskalt und feucht, ohne Weiß in den Niederungen- und im Gedrucktlesen die Aufforderung, da solle noch das Grippeimpfen angesagt sein, gleichzeitig die Mitteilung, dass die Deutschen im Kaufrausch seien. Ein Narr, der das vollends glaubt, ob der Millionen Billiglöhner im Lande und der kommunalen […]

AfE-Turm Frankfurt- Bockenheim im Crashverfahren

Mittwoch, den 29. Januar 2014

Zu Beginn der 1970er hochgezogen. Grau meliert im Uni-Goethe-Areal, gigantisch hoch im Innern die Pädagogik ,Gesellschaftswissenschaften schmiedend, ganze Post-68er lehrend-lernend-studierend als Unterkunftsbegehren. Technikstreikend oben oder nach unten. Parolenumschlingend im Protest: Weltveränderungsabsichten, Infragestellung der Gängiglehren, Kritikübungen in Potenzen und, und, und … im Insicheinstürzendem und schaulüstern Flankierendem: nach Skelettkollaps, Kernfaltung, Reisch-Routine die Aus und Vorbei-Geschichten an/nach […]

Pete Seegers Unsterblichkeit (Lyrik )

Dienstag, den 28. Januar 2014

Die Neugeburt des Folksongs in mittleren Jahren und die Begeisterung, dass Musik die Menschen durch die Kraft eines Liedes bessern kann, mutieren bei Pete Seeger zu Hoffnungselixieren im Lebenslanglernprozess des Anfangs- , ja Dauerhaftprotestes mit Förderung eigenen Denkens und des Beweises für die Fähigkeit von Songs, Geschichte in Bewegung zu setzen * sowie  des Stützkorsetts für die kleinen […]

Die Letzten von 1914

Sonntag, den 26. Januar 2014

Ponticelli und Kästner- die Zeitgenossen in der monströsen Urkatastrophe. Nie in der gewaltbereiten Direktkonfrontation der Schützengräben durch Verstricktschuld der Oberhäupter, Diplomaten, Militärs etc.- ob hineingeschlittert oder anderswie. Aber dennoch mitnichten in der Symbolik der Bedeutung der Letztüberlebenden von 1914 bis 1918 in der Mahnung zugleich: keine Wiederholung, wie auch immer! Reinhold Nisch     Hinweise: Zu […]


Content Protected Using Blog Protector By: PcDrome.