Archiv der Kategorie 'Literatur'

Aprilallüren (Lyrik)

Montag, den 14. April 2014

April, im Anfang spürbar die Regenlosigkeit im Zerrinnen trockener Erde. Jetzt, fast in der Mitte so scheibchenweise aufkeimende Schauermehrfachtätigkeit. Dennoch, es dürstet nach mehr hier im Odenwald.   Reinhold Nisch   14.04.2014

unbehaglichkeiten auf dem alten kontinent (lyrik)

Freitag, den 4. April 2014

du weißt dass du (noch) existent bist wenn  du von einer hummel gestochen wirst im neuen blutjungen nochfrühling welcher mild und noch voller unschuld kaum noch mit zukunftsaussichten behaftet gegenwärtig bewusst die gegenwart befüllst und du erkennst dass der kommende sommer gänzlich unbekannt werden könnte vor dem hintergrund von sehr unbehaglichem geschehend in good old europe und […]

Lebensduoerkenntnisse

Sonntag, den 30. März 2014

Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen.   Sagt Marcus Tullius Cicero (römischer Philosoph)   Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, gewinnst du die Grundlagen des Menschseins an sich.   Sagt Reinhold Nisch  (Zurzeitmensch und Lyriker)  

Kunst (Hommage an Rebecca Horn)

Freitag, den 28. März 2014

Kunst entsteht, entwickelt, formt sich in unserem Innern, drängt irgendwann mühsam, zeitweise eruptiv nach außen, um der Welt, den Menschen ein Stück Schöpfung, ja Würde zu geben.   Reinhold Nisch   Anmerkung: Am 24.März 2014 hatte die große, urbane Kunstschaffende Rebecca Horn, Bad König-Zell/Odenwaldkreis, ihren 70. Geburtstag.

Frühlingsnachmittag auf dem Friedhof Bad König (Lyrik)

Donnerstag, den 27. März 2014

Im noch feuchten Wiesengras oberhalb des Gottesackers sitzende Kinder. Ungewöhnlich an diesem Frühlingsnachmittag- woanders die  Zeit für ne Tasse Kaffee- sonnendurchsetzt, aber noch nicht wärmend. Beim Bestücken des eigenen Elterngrabes mit hellgelben Stiefmütterchen entsteht Bewegung bei diesem Kinderquartett nach selbst getaner Arbeit: The Kidds jetzt in Schneidersitzmanier längs des Kindergrabes nebeneinander sich platzierend, ergänzt mit Kuchenbox und andächtig, […]

Frühlingsanfang Marke Odenwald (Lyrik)

Donnerstag, den 20. März 2014

Raus in die Nachmittagssonne. Die 20 schon überschritten. Sprießen und Grünen allerorten. Himmelblau und T-Shirttemperaturen im Bilderbuchstart. Die Straßencafés fast brechend voll. Die Meteorologenschöpfung Johannes gibt sich im Zwischenhoch die Ehre.   Reinhold Nisch   (20.März 2014)

Dirk Kurbjuweits „Zweier ohne“ (Lyrik)

Mittwoch, den 19. März 2014

Im Geheimnisverschluss der beiden Jugendlichen Ludwig und Johann entwickelt sich das „Zweier ohne“-Versprechen, nicht nur Freunde, sondern zwillingsähnlich zu sein. Bedingungslos. Geheimnisverrat nicht vorstellbar bei der Totenwache, aber Hintergehen und Hinwendung zur Schwester, die Letztausfahrt mit der Repariert-Schwermaschine als Vernichtung der Lebensperspektive in der Nachadoleszenz, während über die verflixt sieben Jahre hinaus das Anderleben noch […]

Die Menschen (Duolyrik)

Donnerstag, den 13. Februar 2014

Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben. Sagt Wilhelm von Humboldt.   Im Grunde sind es doch die Ideengespräche mit Menschen, welche die Lebenswelt manchmal voranbringen. Sagt Reinhold Nisch.    

Weit zurück im Odenwald (Lyrik)

Donnerstag, den 30. Januar 2014

Hörst du den Ruf der Kindheit ganz fern und blass die Unbekümmertheit im Herzen so ganz noch ohne Schmerzen. Und wenn er einst nochmals erscheint dann hast du vielleicht letztmals darum geweint.   Reinhold Nisch

Irritationen am Monatsende (Lyrik)

Donnerstag, den 30. Januar 2014

Schon wieder so ein Januartag, gar diesjährig ja der letzte, so nasskalt und feucht, ohne Weiß in den Niederungen- und im Gedrucktlesen die Aufforderung, da solle noch das Grippeimpfen angesagt sein, gleichzeitig die Mitteilung, dass die Deutschen im Kaufrausch seien. Ein Narr, der das vollends glaubt, ob der Millionen Billiglöhner im Lande und der kommunalen […]


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