Immer … Büchner
Mittwoch, den 16. Februar 2011Er geht stets und immer wieder einem im Traume herum. Wer an ihn nicht denkt, glaubt, der bleibt unwissend einfach dumm.
Er geht stets und immer wieder einem im Traume herum. Wer an ihn nicht denkt, glaubt, der bleibt unwissend einfach dumm.
Wohin des Wegs? . . Manchmal hole ich meinen Paß heraus, sehe mir ein Foto an (nicht sehr gut etc.) . . bloß um zu sehen, ob ich noch existiere. . . Sagt Richard Brautigan.* . . . Gegenwartsbestätigung? . . Manchmal hole ich ein Gedicht von mir heraus, lese es intensiv nochmals durch (manchmal […]
Durchwachsen. Etwas windgetrieben. Zartwärme. Wechsel zur Tageshitze. Wolkendurchtränkt. Regen. Mal im Guss-, mal im Sachteverfahren. Etwas Gewitter. Odenwälder Sommer. Sommer 2005. Und dennoch schön … lebhaft.
Im Juli-/Augustwechsel 2005 die Unbegreifbarkeit des Entsetzens: neunfacher Kindesmord (-tötung), in Blumentöpfen untergebracht etc., als Urnenersatz. Eine 3000-Seelen-Gemeinde in Brandenburg im Schockzustand. Alle wussten es auf einmal besser. Aber niemand zuvor hatte Wechselhaftes bemerkt. Erzeugungen des Vaters. Feinraus. Die Mutter als Täterin. Goethes Gretchen, Büchners Marie … Die Höherpotenzierung von Unbegreiflichkeiten im Hightech-Zeitalter schreitet voran.
Es macht mich bescheiden, wenn man an die Dichter erinnert wird, die gegen Unrecht, Kriege, Armut, Elend in der Welt ankämpften, die existierenden Poeten noch immer. Sie leben mehrheitlich nicht in Staaten, wo Grundrechte sie schützen. Kaum beschwerdefrei, aber Stolz in der Brust. Seelenheil.
Im Hinuntersteigen, ohne Stolperfähigkeiten zu entwickeln, gelangt man auf Hiddensee, in Gerhart Hauptmanns Villa, beeindruckt zum Weinkeller des Dichterpoeten: Imposant, so spürend, erahnend die Kühle, die temperierte Lagerung der überwiegend süddeutschen Rotweinkost, Schätze in Tonumrandungen für jede der circa zweihundert Einzelschätze: Auftrieb für den Dichter, Ansporn zur Kreativität, zum Schlummern, zur Neutralisierung der mächtigen Westwinde. […]
Seltsam, grandios … wie der Nebel in den Odenwaldtälern über der frühmorgendlichen Stille der Zivilisation wacht, ruht. Noch im kämpferischen Ringen mit der Sonne gibt er zögerlich nach. Das Begnügen in der Auflösung mit der Zweitplatzierung eröffnet neue Perspektiven für den jungen Sonntag.
Die langen, allzu schütterlichen Schatten der Vergangenheiten sind atemstockend spürbar an jenem feuchtmilden Herbstabend in der Stadtkirche zu Darmstadt. Nachvollziehen eines bewegten Lebens. Beeinflusst durch Menschenunrecht. Dennoch die versuchte Wiederkehr, Rückkehr ins Nachkriegsdeutschland. Heidelberg, du Göttliche, Feine. Das schmerzliche Vermissen des Lebensgefährten, der Darmstädter Freunde Karl Krolow, Wolfgang Weyrauch … Aufgabe, Dauerprozess an die jeweiligen […]
über hunderttausendfach neu entstandenes rationales irrationales fiktionales nonfiktionales vermengtes verbales kreatives individuelles subjektives objektives ob halle 3 4 usw.millionen stunden produktivität beim durchwandeln der gänge . . . erkenntnis von faszination
diediedaist istdiedieda dastextetohne mitderwimperzu zuckenumdochnoch wasvernünftiges zuschreibendamit alledavonetwas habenkönnenum getrostschlafen zugehenandiesem abendderdochnoch sovielversprechend seinkannwenndunoch einigesunternimmst nachdieserlektüre