Archiv der Kategorie 'Zukunft'
Sonntag, den 6. März 2011
Die Friedfertigkeit christlicher Festtagsstimmung wird jäh unterbrochen durch die Radiomeldung eines gewaltigen asiatischen Seebebens am zweiten Weihnachtsfeiertag ohne Einschätzung der Auswirkungen. Erst allmählich wird die Jahrhundertdimension der Zerstörungskräfte zum Jahreswechsel hin offensichtlich: Opfer, Schicksale … noch und noch. Und kein Ende. Die erste Todesanzeige im Odenwälder Echo (30. Januar 2005) wird heute Morgen fassungs-, kommentarlos […]
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Freitag, den 4. März 2011
In Anbetracht von Klimaveränderung und Erderwärmung fragst du dich, ob du Woyzeck noch in die Gegenwart hinüberretten kannst. Nach einem sekundenhaften Zweifel bist du dir aber sicher: Jawohl, die Hauptmanns und Doktoren haben nur die Berufe gewechselt, und sie sind immer noch oben, und die anderen unten, ganz unten! // //
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Freitag, den 4. März 2011
Mehrheitlich. Größtenteils. Wirtschaftskrise. Konjunkturkrise, Beschäftigungskrise, Wachstumskrise, Gerechtigkeitskrise, Sinnkrise. Wohin? Sie verarbeiten viel Stoffliches. Bekommen Inspirationen von Obigem für ihre Schreibprozesse. Aber sie nehmen zurzeit kaum Stellung, aktuell keine Position … noch Standortbestimmung. Deutsche Dichter im Mai 2005. Es wird Zeit, allerhöchste Zeit. Vielleicht in Erwartung … eines neuen Georg Büchner. // //
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Freitag, den 4. März 2011
Sozialer Determinismus… Futsch … Aus… Zweifach aus … Mutter tot… Vater im Nichts … Vielleicht gehenkt … Denkt mancher nach … Noch en Tag … ohn’ Zuversicht … Eh alles zerbricht … Am Tageslicht. Chancenlos. Aussichtslos. Kaum famos. Geht alles in die Hos’. Arm’ Kind, kein Glück. Welt … werd’ verrückt. // //
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Donnerstag, den 3. März 2011
Im Teufelskreis von Lust und Armut die pure Depression im Alltagsbereich: Man klopft Franz Woyzeck windelweich. Bis zu den Wurzeln von Unrecht und Gedemütigtsein. Im Unrechtsbewusstsein ungeniert, bis am Ende er doch krepiert … vor dem Elend der Welt, ohne Habe und Geld, scheidet er, aber zuvor Marie … gar doch aus der Welt. Und […]
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Donnerstag, den 3. März 2011
Das Langeweile-Motiv Georg Büchners im Blickfeld, der Erkenntnis gewiss sein, dass die Menschen Woyzeck nahe stünden, die Ratlosigkeit auch der Gesellschaft der Gegenwart sehend, die Freizeitkatastrophe just die Sinn-, Existenzfrage überlappend: keine Veränderungen bei den Mikrostrukturen des Lebens, damals wie heute, das Bleiben in der Beständigkeit der Pathologien des Alltags, der Arbeit, des Wohnens, der […]
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Montag, den 28. Februar 2011
Schier etwas abseits von Darmstadt. Zugstreckenunterwegs in den Odenwald hinein. Paarsekundenhalt an kleinem, total umgewidmetem Minibahnhof, wo Bahnwärter Thiel hätte gearbeitet haben können, die Wolken von Ewigkeitswert, das Unerwartete ahnend, hinwegziehend, doch irdisch schräg gegenüber, wo die Zuckerrübenbauern einst die Süße in spe von den Traktoranhängern herab … rampenabwärts im Sturzflug auf die Waggons der […]
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Sonntag, den 27. Februar 2011
… geht um die welt … menschen … nichts hinzugelernt … was zählt … ist die vernunft … glaube … liebe … hoffnung … vertrauen … können wir noch darauf bauen … woyzeck faucht … mensch missbraucht … das schlaucht // //
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Sonntag, den 27. Februar 2011
sie sind erstrebenswert vielleicht was dann ist das mühen bemühen auf erden sind die fehler die irrwege die kleinen erfolge die kleinen zufriedenheiten die kleinen die großen niederlagen am anfang am zweiten abschnitt am ende des lebens schlechthin was wird danach niemand wird es wissen niemand zuvor wusste es das allergrößte wort ist wohl warum […]
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Sonntag, den 27. Februar 2011
sommeranfang schon merklich siedend heiß im schatten spärlich ein zartes lüftchen mit hochsommer in darmstadt dienstleistungsmetropole nunmehr high tech vom allerfeinsten und wissenschaftszentrum im hessischen süden von georg büchner einst gelitten in wechselstimmung hassgeliebt in the afternoon am zweiten verlängerten samstag und shopping als spaßmacher mit wiederkehr von altneuem es gibt sie noch die liebe […]
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