kaumkrank (Lyrik)
Dienstag, den 30. September 2014blätterwelk und erntedank dieses wetter macht mich dennoch kaum krank dann die dickere jacke tragen HERBST verhindert dann paar wochen darauf kein plagen Reinhold Nisch
blätterwelk und erntedank dieses wetter macht mich dennoch kaum krank dann die dickere jacke tragen HERBST verhindert dann paar wochen darauf kein plagen Reinhold Nisch
Im fast Letztwärmespenden am Schwellenbeginn der Drittjahreszeit gelangt der Nachmittagssonnenwärmemechanismus nochmals extremhaft stark zur Höchstform: Aufbäumen der Blumen zum Jahresblütenendspurt, Auftanken bejahend überall. Reinhold Nisch 23.September 2014
Es zerfurcht einem, fast im Zerriss, die Jahre begrenzt, die Sonnenblumen noch kaum so gigantisch wie in diesem feuchtnass durchwachsenen Deutsch-Sommer, die letzten Rosen in trotziger Blüte, noch anfänglich September- und doch: Die paar Blütenweißwolken am spärlich azurblauen Firmament verkünden je nach Blickwinkel die Endlich-Unendlichkeit. Auch einst ohne dich, mit anderen. Auch im Odenwald. Immer […]
war anders, als wir es jetzt durch unsere Gedanken darstellen, wiedergeben, denn es war das Europa nach zwei Weltkriegen, zerstörerisch und mörderisch im Apokalypsestatus, in anfänglichen Versuchen der Vergebung für den experimentierenden Neuanfang in den 1950er Jahren der Kontrakte Roms in der Gemeinschaft der Sechs: Hoffnung für den Kontinent und mehr als ein Halbjahrhundert danach: Zetrümmerung […]
Du lagst in einer Rinne eines schmalen Ganges. Sahest bewegungslos aus. Die Wärme der Hand hauchte dir wieder Bewegung ein. Bald warst du für kurze Zeit handunterstützt der Gartenstar an diesem Sonnigsonntag im April zu früher Abendstunde. Ungefragt kommst du pressewirksam in ein Odenwälder Blättchen, zuvor erklimmst du die wieder gewonnene Freiheit, sehr begrenzt, auch verkürztgefährlich: […]
April, im Anfang spürbar die Regenlosigkeit im Zerrinnen trockener Erde. Jetzt, fast in der Mitte so scheibchenweise aufkeimende Schauermehrfachtätigkeit. Dennoch, es dürstet nach mehr hier im Odenwald. Reinhold Nisch 14.04.2014
im morgendickicht des grüns versumpft tagsüber sommertemperiert tiefinnerndahingesagtes bestandsschutzlos im tageslicht splitterzerstörend partikelhaft unaufgelöst ohne beschwichtigungslösung Reinhold Nisch
du weißt dass du (noch) existent bist wenn du von einer hummel gestochen wirst im neuen blutjungen nochfrühling welcher mild und noch voller unschuld kaum noch mit zukunftsaussichten behaftet gegenwärtig bewusst die gegenwart befüllst und du erkennst dass der kommende sommer gänzlich unbekannt werden könnte vor dem hintergrund von sehr unbehaglichem geschehend in good old europe und […]
Kunst entsteht, entwickelt, formt sich in unserem Innern, drängt irgendwann mühsam, zeitweise eruptiv nach außen, um der Welt, den Menschen ein Stück Schöpfung, ja Würde zu geben. Reinhold Nisch Anmerkung: Am 24.März 2014 hatte die große, urbane Kunstschaffende Rebecca Horn, Bad König-Zell/Odenwaldkreis, ihren 70. Geburtstag.
Raus in die Nachmittagssonne. Die 20 schon überschritten. Sprießen und Grünen allerorten. Himmelblau und T-Shirttemperaturen im Bilderbuchstart. Die Straßencafés fast brechend voll. Die Meteorologenschöpfung Johannes gibt sich im Zwischenhoch die Ehre. Reinhold Nisch (20.März 2014)