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Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

Mittwoch, den 21. März 2012

Mit elf zu den Leichtbekleideten gehend, aus der Kasse Geld entwendend, wird Moses zum Hausdieb: 200 Francs für ein Mädchen der Rue de Paradis. Die Rue Bleue aber mutiert zur Straße der Erkenntnis: im Kolonialwarenladen- als wäre er schon immer gewesen- der Monsieur Ibrahim: Lächeln nicht nur für Reiche. Lächeln an sich, das glücklich macht. […]

Der Rest (Kurzprosa)

Mittwoch, den 21. März 2012

Es war doch noch ein erquickender Schlaf geworden, aus dem Dietwald erwachte. Die Kälte hatte in dieser Nacht ihre Spuren am Fenster mit dem Blick zum schneeversunke- nen Garten hinterlassen. Rasieren und Waschen, Kämmen und Bürsten waren bei ihm schon zu mechanischen Ar- beitsgängen geworden, die eher schon ein wenig mit Routine zu tun hatten. […]

Ätna-Feuer

Mittwoch, den 21. März 2012

unterhalb vom über dreitausender weit oberhalb von catania einige meter da unten da oben oder mittendrin haben sie fahrbare buden wagenburgähnlich in position gebracht bevor man kurz vor dem gipfel ehrfurchtsvoll steht steht auf blutroten 200ml flaschen Fischeras Fuoco Dell`ETNA 70% alc.vol. zum angebot für sensationslüsterne touristen hart scharf feurig und oben das von lastwagen […]

Kreislaufprobleme

Mittwoch, den 21. März 2012

Wenn das Leben am Ende angelangt ist, dann stellt sich mitunter Torschlusspanik ein: Jugend dahin- im Zeitraffer gierig reflektiert, Mittelalter passe- die Schönheit, auch die Stolpersteine nochmals beiseite geräumt, Herbsteszeit- fast over- Maximen gehabt, oft nicht durchgehalten- auf Erfolg zu proben. Widerwillig begibt man sich in die Zeit, die noch bleibt.

Im Supermarkt

Mittwoch, den 21. März 2012

Du gehst und stolzierst gemütlich durch die aufgetürmten Reihen- zu finden ein paar Ringe für Mutter zum Einmachen; da- bei den Haushaltswaren- die hastenden Leute; sie gehen und nehmen wagenweise um alles zu Hause zu haben. Doch da hinten wird abkassiert- die Dosen mit Erdbeeren, Kirschen und so allerlei Süßes vom Süden- und du- du […]

Des Sommers letzte Rosen

Dienstag, den 20. März 2012

Du hältst sie behutsam, geradezu zärtlich, fast melancholisch in den nicht mehr taufrischen Händen, und sie sind leicht benetzt, kleinere Tropfen perlen hinab in das erdfarbene Nichts, ja die letzte Farbenpracht ist verführerisch, weil der Sommer einfach verdrängt wird von Herbstanfängen, von nur noch zaghafter Kurzwärme, vom ersten Nebel in der Frühe und von früher […]

underdog franz woyzeck (Lyrik)

Dienstag, den 20. März 2012

dogs kettenhunde sie trachten nach allem und jeden zu allen zeiten und orten und überall situationsbedingt milieugeschädigt gesellschaftsdifferenziert der underdog nennen wir ihn halt woyzeck georg büchners retorte ob dienstmannenabhängig vom hauptmann versuchsleidend durch den mittelstandsmediziner eroszerstörend marieausspannend durch den offizier affektmordend wahnsinnhaft perspektivlos eben geschunden eben leidend k e i n g e s […]

Erwarten: Joachim Gauck – Vorgaben: Georg Büchner (Lyrik)

Sonntag, den 18. März 2012

G enial wie Georg A nregend wie Danton U nabhängig wie Lenz C aritativ wie Woyzeck K onstruktiv wie ja wie 18.März 2012- 12 Uhr/22 Uhr

Erwarten: Joachim Gauck (Lyrik)

Sonntag, den 18. März 2012

G enial A nregend U nabhängig C aritativ K onstruktiv 18.März 2012- 12 Uhr

woyzecks kämpfe

Dienstag, den 13. März 2012

entscheidungsträger sind keine gassenfeger kämpft man für und gegen sich selbst wählt man den niedergang im sinne von franz woyzeck


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