Archiv der Kategorie 'Leben'

Nicola Schößler = Lulu Simon aus Darmstadt

Sonntag, den 6. März 2011

Jahrgang 73 verkörpert nun die nächste, allerletzte Generation in „Heimat 3“: Lulu, die Mutter, die Frühwitwe, filmischer Niedergang eines Optik-Clans. Nicola, die Rollenverkörperung, ist gereift. Berlin bildet, vervollkommnet. Auch David Gieselmann schrieb seinen „Kolpert“. In der Metropole. Darmstadt, die Jahre der Kindheit, Jugend, Pennälerzeit an der LIO als Erprobungsfelder. Bildungsjahre. Erfahrungsjahre. Feuchtes in den Augen […]

Darmstädter Gelüste

Sonntag, den 6. März 2011

… nach einer 85%-Kakao-Schokolade von Michel Cluizel aus Paris oder der Edelbitteren (77%) von Erich Hamann aus Berlin- Wilmersdorf, erworben in Heitmanns Fachgeschäft, Kompetenz in Tee und Confiserie, gelegen an Darmstadts Wilhelminenstraße. Wie lange noch? Nichts ist ewig. Genuss. Sehnsucht. Ende Dezember. Kurz vor Jahreswechsel. Kurz vorm „Alexander“ im Rex. Gaumenfreude. Auch eine Begierde, ein […]

Designerpark in Darmstadt 2004/05

Sonntag, den 6. März 2011

Utensilien schon weggeworfen. Längst verschreddert, verschrottet. Das alte Bügeleisen, die Kaffeemaschine, das dicke Brillengestell, die Füller der 60er, 70er, 80er allesamt schon entsorgt. Vieles mehr. Die alten Milchbeutel von ersten Plastikschubern in Blau ummantelt, geschützt. Tausend Designgegenstände in der Exposition. Auf der Mathildenhöhe. Sonniger Zugang zuvor. Mancherorts aufgehoben. Sammlerleidenschaften. Dokumentation für diese, die nächsten Generationen. […]

Odenwälder Winterzauber

Sonntag, den 6. März 2011

O je O je wir versinken bald wieder im Schnee da kommt ne gute Fee und weg ist all der ganze Schnee O jemine

Odenwälder Wintermittag:Grauhörnchen-Invasion

Sonntag, den 6. März 2011

An einem Wintertag mitten im Dezember 2004: die perfekte Vorweihnachtsüberraschung! Auf dem hohen Nußbaum in Nachbars Garten die Sensation eines grauen Eichhörnchens. Doppelt so schwer wie der rote europäische Ureinwohner, der nicht mehr so häufig an der Futterstelle zu sichten ist. Globalisierungsderivat. Verdrängungswettbewerb in der Natur. Die amerikanischen Grauhörnchen erobern den europäischen Kontinent. Neuimmigranten, im […]

müde

Sonntag, den 6. März 2011

kaum kraft dahinschlummern fast noch hinzunicken retten zur nächsten entkleidung dem tageswerk entgleiten kraftnachlass nach vielen stunden hinübersinken in die ruhe der nacht für heute ist es wohl vollbracht

Unsterbliches von G.B.aus Darmstadt

Freitag, den 4. März 2011

G.B. ist schockiert, und das kurzlebig so, sehr oft, dauerhaft. Über Ungerechtigkeit als Laster, Schwerlast von Ungleichverteilung über Ungerechtigkeitsschultern: Das Nichtabgebenwollen blockiert ein besseres Leben für alle, das ist seit Woyzecks Schicksal die nicht wahrnehmend wollende Dauerfalle.  

Balance der Gezeiten

Freitag, den 4. März 2011

Ihr Erscheinen erweckt Beruhigung. Zumindest hinterher. Flößt zumindest Ruhe ein. Und ist der Schlüssel zum tieferen Nachdenken nach Gerechtigkeit, nach sozialem Ausgleich, ohne, aber auch, wenn’s nicht anders geht, mit revolutionären Tendenzen. Und so war’s wohl schon immer: wie zu Georg Büchners, wie zu Woyzecks Zeiten. // //

unendlichkeit der spezie

Freitag, den 4. März 2011

was ist wenn ich nicht mehr bin bin ich noch da in der erinnerung der anderen was ist wenn sie nicht mehr sind sind sie noch da in den gedanken der nachfolgenden werdegang der generationen das kann funktionieren wennn der supergau nicht dazwischen kommt die sehnsucht nach irdischer gerechtigkeit sie bleibt … come like Georg […]

Im freien Feld …

Freitag, den 4. März 2011

ergibt sich bei Woyzeck der pure fragende Wahnsinn, und Andres ist fassungslos, weil der Freund schon zu Startbeginn der Handlung das Leben hinter sich gebracht hatte.


Content Protected Using Blog Protector By: PcDrome.