Archiv der Kategorie 'Leben'
Samstag, den 5. Februar 2011
Im rasantartigen Umknicken der strahlblütig gelben Chrysanthemen im Letztjahrquartal verblasst die Aussicht auf nächstjährige Vorfreude. Herbststürme, die ersten, rauschen erbittert vorüber. Das Hin- und Herschleudern der Gartengarnitur kündigt unverblümt an: Aufräumen des sommerlichen Außerhauslebens, diesjährig, und das Sortieren für eine Bestandsaufnahme wären doch äußerst ratsam.
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Samstag, den 5. Februar 2011
Was suchst du? Sinn? In diesen Tagen! Wechselstimmung? Angebracht! In höchsten Tönen? Nachdenken! Und wieder eingeholt werden auf den Boden der Tatsachen. Bleiben.
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Samstag, den 5. Februar 2011
was ist wenn ich nicht mehr bin bin ich noch da in der erinnerung der anderen was ist wenn sie nicht mehr sind sind sie noch da in den gedanken der nachfolgenden werdegang der generationen das kann funktionieren wenn der supergau nicht dazwischen kommt die sehnsucht nach irdischer gerechtigkeit sie bleibt … come like Georg […]
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Freitag, den 4. Februar 2011
im dasein das hier das lobe ich mir wenn auch oft unerkannt und unbekannt geht doch die sehnsucht der erwartung übers land
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Freitag, den 4. Februar 2011
Ach ja, es ist ein schöner, ja nervenaufreibender Tag. Hektik pur. Am Morgen … bis zum Spätnachmittag. Und jetzt. im TV … hektische Minuten eines Spieles … während der Handball-WM in Deutschland, das Sommermärchen im Winter (Anleihe bei Heinrich Heine): Es geht ja weiter, doch … Und es setzt sich verstärkt fort: Finale ist angesagt […]
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Freitag, den 4. Februar 2011
Wird es immer so sein, wie es immer war. Wird es wieder so sein, wie es ganz früher war. Wird die Zukunft so sein, wie die Vergangenheit gewesen war. Reinhold Nisch
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Freitag, den 4. Februar 2011
du lebst in der spur der geschichte für den augenblick die sekunde und schon wieder vorbei wie kurz ist doch alles
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Freitag, den 4. Februar 2011
das neue kann auch das alte von gestern sein als wolf im schafspelz oder vernünftiger einfach aus der versenkung der vergessenheit neu herausgeholt
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Freitag, den 4. Februar 2011
Die Wiese, im Graumorgen noch benetzt. Sonnenstrahlendurchbruch kurz bevor. Erwartungsvoll das Zartwiegen der Mammutsonnenblumen im durchwachsenen Sommer: Ein neuer, wohl letzter hochtemperierter Tag kann nun starten.
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Freitag, den 4. Februar 2011
Es zerfurcht dich, fast im Zerriss, die Jahre begrenzt, die Sonnenblumen noch kaum so gigantisch wie in diesem durchwachsenen Deutsch-Sommer, die letzten Rosen in trotziger Blüte, etwa Mitte September, und doch: Die paar Blütenweißwolken vor azurblauem Firmament verkünden in Sichtweite die Unendlichkeit. Auch einst ohne dich, mit anderen. Unegoistisch, gut so.
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