Archiv der Kategorie 'Literatur'

Emily Watson und Reinhold Nisch über Lyrik

Mittwoch, den 18. Mai 2011

Dem Hunger nach Gedichten entspringt die Dankbarkeit des Lesens dafür. Das Gedicht vermag in wenigen Zeilen den Schnitt ins Herz zu ermöglichen und die eigenen Illusionen oder Träume offenlegen. Und beim Lesen war das andere menschliche Wesen schon dort, wo man erst hinkam … und das Nachsinnen war schon per se vorgedacht. Meint Emily Watson. […]

Hymne an den Odenwald

Dienstag, den 26. April 2011

o od ode oden w wa wal wald l li lie lieb d di dic dich i im imm imme immer m me meh mehr

Schlemmen … vergänglich … wie das Leben

Montag, den 25. April 2011

Im Geschmackssinn öffnet sich sachte zärtlich, meist einfühlsam die Anbahnung zur Entdeckung der Welt. Neu-Wiederankunft der Irdischexistenz. Und Genuss pur allerorten. Schlemmen, kulturell vollendet, kommt alsbald hinzu: ein erstes Eis, erste Schoko, erste Cola … und … das Schlemmen in spe … Nun ja, überlassen wir es der Fantasie. Lebenszeit genießerisch, ein wenig, zerrinnend … […]

frühlingsturbulenzen in der königsstraße

Montag, den 25. April 2011

sonnenstrahlband beinahe schon mit brand da unten auf der terrasse beim genuss mit coffee to go und beim schlemmerlie bei der beck kalt erwischt bei der beschämendbettelei eines liegenden mittdreißigers unterarm ab und beinamputiert frühling mehrdimensional nürnberg im mittelapril  

Frühlingserwachen für die Zukünftigen

Montag, den 25. April 2011

Im Frühsang der Amsel der Morgennebel entrinnt. Alles frischenttaut. Herunterrollen blattabwärts. Der Maulwurf stößt erneut. Was soll er auch tun. Die Hochsommertemperaturen an Spätaprilostern erfreuen die Gemüter. Mutter Natur erwacht trotz Rundumerkrankungen. Und schon allein deswegen Gauvermeidung: die Kernkraft in den Abfallkorb der Geschichte.

markierungen

Freitag, den 22. April 2011

am ende des weges gibt es kein zurück mehr mehr zurück gibt es für die rückblende nur kurz im zeitraffer eines jeden determination

dichter büchner und andere

Mittwoch, den 6. April 2011

alle großen vergangen wie georg b. kritiker im unrecht einst gehangen oder gelichtet gesichtet geflüchtet in nach zürich und übersee manches mal untersucht seelisch körperlich vernichtet so mancher vereinnahmt vereinsamt gerichtet worte so stolz ehrenhaft abgründig schauend zukunft himmelwärts bauend

Mortimers Jugendwahn (Lyrik zu Friedrich Schillers „Maria Stuart“)

Mittwoch, den 6. April 2011

Als Paulets blutjunger Neffe im Vermeintlichwechselspiel verstrickt, den Kopfplan dranghaft vorwärtstreibend, Schottlands inhaftiert und todgeweihte Maria mit dem Sonderkommando in Befreiungsintention und dem Outing als glühender Verehrer, ohne Direktresonanz von Liebeserwiderung durch den rührend wundersamen Reiz, Uneinlösbarkeit der Begierde: so letztendlich determinierter Selbstuntergang des fanatischen Jünglings. Reinhold Nisch   Reihe: Interpretation durch Lyrik Vergleichen Sie: […]

Woyzecks Wiederkehr (2012-2013)

Montag, den 4. April 2011

Den Woyzeck beim Betteln an der Kreuzung. Den Andres beim Werbeblättchenaustragen. Das Kind in der Hartz-IV-Spirale mit Versperrtaufstieg. Die Marie beim Seitensprung in der Schlichtwohnung. Die Großmutter abhanden gekommen. Es wird weiter versucht. * Anlässlich Georg Büchners Duojubiläumsjahr 2012/2013

Frühlingsdesaster (Lyrikversion II)

Freitag, den 1. April 2011

Im Dunstkreis des morgendlichen Taus und flüchtenden Letztfrostes naht etwas verstohlen die Zaghaftleichtwärme der tagtäglich erstarkenden Sonne heran. Erstes Blau, Gelb und Weiß sendbotenhaft wie bodenständig-existent erfreut das Gemüt. Neue Mobilisierungschancen bringen Schwung in den Nachwinterrhythmus  hinein. Frühling ist es allerorten. Aber auch Japan-Gau. Libyen-Krieg. Ein Globus Eine Welt. Ungeteilt. Und erst das Jahr 11 […]


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