Zukunft
Sonntag, den 6. Februar 2011Die Zukunft speist sich aus Gegenwart und Vergangenheit. Wehe aber, wenn dort schlecht gewirtschaftet wurde.
Die Zukunft speist sich aus Gegenwart und Vergangenheit. Wehe aber, wenn dort schlecht gewirtschaftet wurde.
Was passiert mit uns, wenn wir gehen sollen,wollen, müssen? Vorbei ist es mit vielen durchlebten, auch geträumten Küssen, Genüssen, den Freuden und Leiden, dem Hoffen und Bangen, des Glücks und des Frohlockens in hoher Entzückung. Nach uns haben andere Nachkommende dies alles … erneut … erwartungsvoll* im Individuum und nicht in der Meute. (* Vorausgesetzt, […]
G.B. ist schockiert, und das ist kurzlebig so, und doch sehr oft, dauerhaft. Über Ungerechtigkeit als Laster, Schwerlast von Ungleichverteilung hinweg zu Ungerechtigkeitsschultern: Das Nichtabgebenkönnen blockiert ein besseres Leben für alle, das ist seit Woyzecks Schicksal die nicht wahrnehmend wollende Dauerfalle. . . (Anmerkung: G.B. = Georg Büchner)
Es ist, als wenn G.B. zu Hause wäre. Daheim ist doch ein Daheim. Zum Jahreswechsel. Und nichts geschehen in all den Jahren, gar vieler Gefahren, Sorgen, Unheil und allen Nöten: Absorbiert durch die Kröte der Unvernunft manchen Dunst der Ungereimtheiten allmählich ins Nichts.
Ihr Erscheinen erweckt Beruhigung. Zumindest hinterher. Flößt zumindest Ruhe ein. Und ist der Schlüssel zum tieferen Nachdenken nach Gerechtigkeit, nach sozialem Ausgleich, ohne, aber auch, wenn`s nicht anders geht, mit revolutionären Tendenzen. Und so war`s wohl schon immer: wie zu Georg Büchners, wie zu Woyzecks Zeiten.
Im rasantartigen Umknicken der strahlblütig gelben Chrysanthemen im Letztjahrquartal verblasst die Aussicht auf nächstjährige Vorfreude. Herbststürme, die ersten, rauschen erbittert vorüber. Das Hin- und Herschleudern der Gartengarnitur kündigt unverblümt an: Aufräumen des sommerlichen Außerhauslebens, diesjährig, und das Sortieren für eine Bestandsaufnahme wären doch äußerst ratsam.
oder nur vermeintlich gute Vorsätze, gar aufgestülpte Heuchelei, wie so flugs trotz so klugs am dritten, vierten Jänner meist vorbei.
Die Jahre kommen und gehen. Geschlechter steigen ins Grab. Doch nimmer vergeht die Liebe. Die ich im Herzen hab`. Sagt Heinrich Heine. Die Jahre erscheinen, entschwinden so rasch, Menschen wachsen und gedeihen an der Liebe, müssen dennoch alsbald ins Grab. Sagt Reinhold Nisch. Nur einmal noch möcht` ich dich sehen, Und sinken vor dir aufs […]
Was suchst du? Sinn? In diesen Tagen! Wechselstimmung? Angebracht! In höchsten Tönen? Nachdenken! Und wieder eingeholt werden auf den Boden der Tatsachen. Bleiben.
was ist wenn ich nicht mehr bin bin ich noch da in der erinnerung der anderen was ist wenn sie nicht mehr sind sind sie noch da in den gedanken der nachfolgenden werdegang der generationen das kann funktionieren wenn der supergau nicht dazwischen kommt die sehnsucht nach irdischer gerechtigkeit sie bleibt … come like Georg […]