Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Theodors Storms Hochwassergeist 2013 (Lyrik)

Sonntag, den 9. Juni 2013

Im Schlafe umtrieben schleicht  wieder des Nachts Theodor Storms Deichgraf Hauke Haien herum. Dideldum, dideldum. Doch dieses Mal müssen die Deiche unbedingt halten, zu bändigen sind unbedingt die Naturgewalten. Sie dürfen absolut im Hightech-Jahrhundert- zumal noch zu Beginn- nicht brechen, sonst wären unsäglich fürchterlich die menschlichen Gebrechen.   (9.Juni 2013)

Christian Morgensterns- Reinhold Nischs Lachvarianten (Duolyrik)

Donnerstag, den 6. Juni 2013

„Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.“*   Sagt Christian Morgenstern.     Lachen und Gelächter sind Schloss und Fallgrube, durch die viel Schlechtes an die Menschen gelangen kann.   Sagt Reinhold Nisch.     *  Zitiert nach einer Geburtstagsglückwunschkarte von Weltbild, 27.Mai 2013  

Georg Büchners Andauerndvermächtnis

Sonntag, den 26. Mai 2013

Büchner in Straßburg oder in Darmstadt, im Ried wie in Gießen die Spuren der Gerechtigkeit- sie fließen ineinander durch die Kraft der Worte, umgesetzt möglichst in die der Taten, Wohlstand zumindest einigermaßen soll noch im Diesseits auf Menschen warten.

Sarah Kirschs-Reinhold Nischs Abschiedsdenken (Duolyrik)

Freitag, den 24. Mai 2013

„Und irgendwo werden/ Am Ufer die/ Gedichteabschneider/ Warten mit ihren/ Verbindlichen Gesichtern.“ * Sag Sarah Kirsch.   Und irgendwo/ dazwischen und unbekannt in/ Zufallsorientierung/ Unverlangt einholend/ den Diesseitssprozess abschneidend. Sagt Reinhold Nisch.     * Fünfzeiler „Styx“, zitiert nach: „Wolkenflug mit Wölfen/Zwischen Waldarbeit und Büchnerpreis: zum Tod der Lyrikerin Sarah Kirsch“ (1935-2013), in: „Frankfurter Rundschau“ […]

Georg Büchner nunmehr in Bad König

Freitag, den 17. Mai 2013

Endlich ist er in der Odenwaldkurstadt angekommen, etwas fernab seiner Damalswirkungsstätte Darmstadt, eher nordöstlich, auch im Ried, Straßburg und dem Oberhessen: Die Realausrichtung ist nach wie vor fatal, die Gerechtigkeit ein kaum erreichbares  Signal, das  Fanal  des Flehens und Bittens der Georg- Worte aus Heinz Neumanns Stimmgewaltigkeit lebendig, auch professoral durch Jan-Christoph Hauschild wissenschaftlich seziert- gleichfalls reaktiviert. Georg, wann […]

Zeitzeuge Jerzy Wojciewski

Freitag, den 12. April 2013

Das Licht der Welt erblickend in Polens Metropole führt die Historischspur übergeordnet für Blutjungmenschen ins Unrechtverderben. 1944 nach Auchda, wie Opponenten in Wortspielsprache menschenschändlich Lokales paar Jahre zuvor benennen. Der Jugend unschuldig beraubt durch die Europaübergestülptdomestizierung. Im hohen Alter die Vergebungsgnade den paar Nochlebendtätern im Gleichalter.       Kloster Höchst, 10.April 2013

bella italia in florenz

Dienstag, den 9. April 2013

nur ein paar flüchtige sekunden verliebt in den dom schaust du in der stadt die du ja fast abgöttisch liebst auf die erde zurückgeholt gerade in die konträre richtung danach himmel dom kuppel und wieder bodenhaftung auf einmal blitzschnell die gefühle in mehrfachfrequenz ein lebendes wunder eine schönheit von mädchen vielleicht siebzehn gar achtzehn schwarz […]

Georg Büchners Daheim an Weihnachten (Lyrik)

Montag, den 8. April 2013

Es ist, als wenn G.B. Weihnachten zu Hause wäre. Und nichts geschehen, in all den Jahren- voll vieler Gefahren, Sorgen, Unheil und allen Nöten: Absorbiert doch die Kröte der Unvernunft manchen Dunst der Ungereimtheiten allmählich ins Nichts. (Anmerkung G.B.= Georg Büchner)  

Loubressacs Erster Weltkrieg

Montag, den 8. April 2013

Mitten im Sommer 2004 Während der Partnerschaftsbegegnung Argentat-Bad König Im Juli Der Kurzbesuch eines malerischen Dorfes Im Liebevollen Blumenschmuck Vor anheimelnder Häuserkulisse Ideal für prachtvolle Bildbände Der Zufallseintritt Nach Galeriebesuch Das zufällige Eintreten In die kleine Kirche Der Blick im Halbdunkel links auf einer Tafel entdeckend Rénny Aber Valentin Aber Unter Anderem Gefallen zwischen 1914 […]

gelduntergang

Dienstag, den 26. März 2013

wie ist die welt wohin geht die welt geld geld cypern jammert cypern klammert sich um das letzte scherflein wann sind wir dran bankrun  bankrun bankrun


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