Odenwaldspiele
Montag, den 1. Oktober 2012Odenwald, gibst mir Halt. Odenwald, so mancher wird bei dir gar alt. Odenwald, bist der schönste Wald. Bin in dich verknallt. Halt.
Odenwald, gibst mir Halt. Odenwald, so mancher wird bei dir gar alt. Odenwald, bist der schönste Wald. Bin in dich verknallt. Halt.
Hochebenenhaft erklommen. Eregebnisreichtum gesichert. Ruhedazwischensein genutzt. Besonders gewürdigt. Situationsbezogen betrachtet. Talabwärts dagewesen. . . . Für Georg Büchners Franz Woyzeck: ein unerlebtes Dasein!
herbst erst später wird umgesetzt der apfel zu saft das erbringt späte kraft schafft man wieder den gang in die natur das ergibt sinnhaftigkeit pur auch im odenwald der gibt halt halt generationen mögen kommen und gehen dieser wald bleibt bestehen (22.9.2012)
herbst erst später wird umgesetzt der apfel zu saft das erbringt späte kraft schafft man wieder den gang in die natur das ergibt sinnhaftigkeit pur auch im odenwald der gibt halt halt (version 2 22.9.2012)
23.25 uhr die sirenenwarnung 23.48 uhr christbäume von oben 23.55 uhr luftminen sprengbomben stabbrandbomben hundert bis tausendfach overkill chancenlos zehntausendfache lebensvernichtung 0.20 uhr over now vorbei ende des sommers end of summer darmstadt georg büchners darmstadt ins mark getroffen lasst die glocken läuten let`s the bells ring schmerz erinnerungsschmerz mahnungsschmerz vergebungsschmerz beidseitig 11. september […]
s o m m e r i m ü b e r g a n g f l i e ß e n d z u m h e r b s t i m o d e n w a l d
meteorologisch seit dem ersten september schon herbst für alle anderen erst am zweiundzwanzigsten ist schon die frühmorgenkühle schattig angelangt wahrnehmbar spürbar anderswo haben sie anzukämpfen gegen hitze und waldbrände verrückte welt durchgedrehte welt aus den fugen geraten und hier trifft man sich bei karlus und walters wie leos sonntäglichem plauderstammtisch im kinnischer heimatmuseum etwas vor zwölf […]
überall und nirgendwo wie der sausewind schnell und wo man hingeht nach paar augenblicken wie in luft auflösend wie der hauch der liebe wie die sehnsucht nach natur pur und zurück zur zivilisation immer ziehend und unterwegs auf den leeren straßen weiter und weiter zu einem anderen land wo man vielleicht freundlich in einer unterscheidbaren […]
Auf dem nunmehr heruntergelassenen Sonnenschirm westlich zugewandt ein Anhauchen von beschienener Zartwärme letzter Sonnenstrahlen am Ende eines akzeptablen Tages- der Himmel gen Abend noch im Leichthimmelblau und mehr als schwachwindig das Baumblättergeflattere. Und doch erstaunlich alles noch im grünen Bereich. So ist er halt diesjährig: der späte Augustsommer. Montag, 27. August 2012
Der Hauch, ja Atem zugleich von 1967, die Sehnsucht, das Verlangen nach Frieden, im Minimum nach Innehalten, Atempausen, Liebe, mitten im Kalten Krieg weltumschlingend, nach Raketenpoker und Mauergrausamdurchschnitt, Vietnam als belastende Gegenwartshypothek, die Särge in der Sprunghaftkurve, im Sumpf verlorener Unschuld von Soldateska beidseitig, fern und nah, die Songdroge „San Francisco“, niedergeschrieben von Kumpel Philipps an […]