Archiv der Kategorie 'Literatur'

Thema des Tages: Odenwälder Landratswahl 2015 (Lyrik)

Freitag, den 13. März 2015

Heute, an einem Märzen-Freitag anno 2015, akkumuliert der Endspurt, quasi fünf vor zwölf, für die Demos- Kürung des neu gewählten Regierungschefs, wie eine Lokalzeitung postuliert, in das Landratsamt des Odenwaldes. Auch im Denken danach muss aber die Bündelung der Kräfte zur  existenzsichernden Prosperität einer einzigartigen Landschaft allgegenwärtig sein.   Reinhold Nisch   (Entscheidung am 15.März 2015)  

Aktivitäten des Tages (Lyrik)

Freitag, den 13. März 2015

Just a Moment der Coffee to go die Münze kurz auf die Zahlschale am Bahnhofskiosk Hbf Darmstadt werfend in Zentimeterentfernung entrichtet schmeckt erlösend wärmend nach fast durchwachter Nacht entschuldigend erholsam bevor die Dunkelheit durch Ablösung anfänglichen Erstsonnenscheins den neuen Tatendrang ungewiss einfordert   Reinhold Nisch

Odenwaldfrüh (Lyrik)

Mittwoch, den 4. März 2015

Frost, noch im Morgengrauen, und die Katze schleicht ums Haus, die Spitzmaus als Ehrerbietung auf dem Fußableger treppaufwärts gelegt. Abwärts im Zeitungsrohr die neuesten Nachrichten noch druckfrisch, papiererkaltet in die schon temperierte Stube lanciert. Gute Nachrichten-schlechte Nachrichten. Wie immer. In Wechselfolge.   Reinhold Nisch

Alexander Kluges Erkenntnisse (Lyrik)

Sonntag, den 22. Februar 2015

  „Menschen haben zweierlei Eigentum: ihre Lebenszeit, ihren Eigensinn.“ * Individuell besitzend. Aktiv verausgabend. Bis zum letzten Atem. Einhauchend. Inhalierend. Ausstoßend. Selbststeuernd. Fremdbestimmt. Immer wieder. Neu erlebend. Doch vergebend. Am Schluss. Bilanzierend. Leben doch verlierend. Ausgehaucht der Sinn. Ein Gewinn!? Reinhold Nisch * Zitat von Büchnerpreisträger (2003) Alexander Kluge in dessen Buch „Die Lücke, die […]

EXISTENZEN (Lyrik)

Sonntag, den 22. Februar 2015

du bist was du bist die taten die aktivitäten das kreieren das formulieren das schreiben das denken das fühlen die schmerzen die tränen das tagträumen das lieben und vieles mehr sagt dir du bist da aber in welchem raum in welcher zeit in welchem augenblick Reinhold Nisch Das Gedicht „Existenzen“ ist (in etwas erweiterter Version) auch […]

Michelstädter Weihnachtsmarkt (Lyrik)

Dienstag, den 3. Februar 2015

Im Vorbeischlendern an den Weihnachtsbuden, den Glühwein-, Imbiss-, Souvenir-, Lebkuchenständen im Zentrum der erquickenden, so lieblichen Altstadt funkeln erneut, diesmal besonders ergiebig, die Augen beim Herzanblick des weltberühmten Rathauses: wie anmutend, wunderbar, so schön in der Fachwerkkonstruktion … mit dem gedachten Dank inklusive an die Erschaffenden von damals. Im Lichterglanz des links daneben befindlichen Tannenbaumes […]

Bad König kurz vor 18 Uhr (Lyrik-Version II)

Dienstag, den 3. Februar 2015

Leichtzartschnee überhauchte an diesem Spätnachmittag das sich verändernde Kurstädtchen kurz vor allmählich einsetzender Dämmerung, während unterm Wolkendeckendickicht zwei letzte Krähen fieberhaft flatternd sich noch einen Schlafplatz ergatterten. Endjänner im Immer-noch-schön-Odenwald und im perspektivischen Rundumwechsel die Welt problembeladen zum globalen Dorf im Hochgeschwindigkeitstakt mutiert.   Reinhold Nisch   31.Jänner 2015

Bad König kurz vor 18 Uhr (Lyrik)

Samstag, den 24. Januar 2015

Leichtzartschnee überhauchte am Spätnachmittag das sich verändernde Kurstädtchen kurz vor der Dämmerung, während unterm Wolkendeckendickicht zwei letzte Krähen fieberhaft flatternd noch einen Schlafplatz ergattern. Endjänner im Immer-noch-schön-Odenwald und im perpektivischen Rundumwechsel die Welt problemverstärkt zum globalen Dorf mutiert. Reinhold Nisch

odenwälder dauerschneeverweigerung (Lyrik)

Sonntag, den 18. Januar 2015

schneegestöber winddurchweht spurenverwischt jugend erlischt war einmal jetzt egal aus der traum vom halbjahresweiß im jetzt gefühle verletzt tiefschlag versetzt   Reinhold Nisch     (16.01.2015)  

Besuch bei Kimberly (Lyrik)

Sonntag, den 18. Januar 2015

Kurz vor der Adventszeit, noch Ende November, hasten zwei Schulkinder um die Mittagszeit beim Schlagen der Kirchturmglocken über den romantischen Friedhof, schauen sich hier, mal da zwischen den Grabstätten um, die Ranzen schwer lastend auf dem jeweiligen Rücken. Ungewöhnlich eigentlich, aber überraschend. Blödsinn, Unsinn machende Aktionen in den Anfangsgedanken des Erwachsenen. Weder noch. Beim Näherkommen und Nachfragen […]


Content Protected Using Blog Protector By: PcDrome.