Archiv der Kategorie 'Literatur'
Sonntag, den 6. Februar 2011
Ein Neuversuchstest impliziert doch schon die Unumkehrbarkeit: Neudurchdenken des Lebensalltags in der Käfer-Käfighaltung des Zimmers im ansonsten Bedürftigkeitswohnraum und die Menschen, familiär geändert im Rausriss aus dem Alltagsdasein vermeintlicher Wiederkehr des Gewohnten: Einer, ja der Gregor, klinkt sich aus. Macht, spielt nicht mehr mit. Und schon läuft alles Amok. Mutter, mehr der Vater wie die […]
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Samstag, den 5. Februar 2011
Es ist, als wenn G.B. zu Hause wäre. Daheim ist doch ein Daheim. Zum Jahreswechsel. Und nichts geschehen in all den Jahren, gar vieler Gefahren, Sorgen, Unheil und allen Nöten: Absorbiert durch die Kröte der Unvernunft manchen Dunst der Ungereimtheiten allmählich ins Nichts.
Georg Büchner, Jahreszeiten, Leben, Literatur, Philosophisches und Visionen | Keine Kommentare »
Samstag, den 5. Februar 2011
Ihr Erscheinen erweckt Beruhigung. Zumindest hinterher. Flößt zumindest Ruhe ein. Und ist der Schlüssel zum tieferen Nachdenken nach Gerechtigkeit, nach sozialem Ausgleich, ohne, aber auch, wenn`s nicht anders geht, mit revolutionären Tendenzen. Und so war`s wohl schon immer: wie zu Georg Büchners, wie zu Woyzecks Zeiten.
Georg Büchner, Literatur, Lyrik, Philosophisches und Visionen, Woyzeck-Gedichte | Keine Kommentare »
Freitag, den 4. Februar 2011
Ach ja, es ist ein schöner, ja nervenaufreibender Tag. Hektik pur. Am Morgen … bis zum Spätnachmittag. Und jetzt. im TV … hektische Minuten eines Spieles … während der Handball-WM in Deutschland, das Sommermärchen im Winter (Anleihe bei Heinrich Heine): Es geht ja weiter, doch … Und es setzt sich verstärkt fort: Finale ist angesagt […]
Leben, Literatur, Moderne Lyrik, Odenwald, Politik | Keine Kommentare »
Freitag, den 4. Februar 2011
Wird es immer so sein, wie es immer war. Wird es wieder so sein, wie es ganz früher war. Wird die Zukunft so sein, wie die Vergangenheit gewesen war. Reinhold Nisch
Leben, Literatur, Lyrik, Philosophisches und Visionen, Vergangenheit, Zukunft | Keine Kommentare »
Freitag, den 4. Februar 2011
das neue kann auch das alte von gestern sein als wolf im schafspelz oder vernünftiger einfach aus der versenkung der vergessenheit neu herausgeholt
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Freitag, den 4. Februar 2011
Umherirrend in kleinstädtischen Gassen und Winkeln Europas, die Mindestlöhne noch kaum in flächendeckender Sichtweite, Überlebenskampf pur, jeden Abend die Restbestände von Essbarem am Supermarktgatter stillschweigend duldend und hungrig mitnehmend, erlebt der Nunmehr-Woyzeck die Post-Post-Moderne im Kaumverbesserungsprozess. Und am nächsten Morgen zeigt sich unverhofft die doch Glück verheißende Wolke vor azurblauem Oktoberhimmel am Horizont. Fata Morgana […]
Georg Büchner, Literatur, Lyrikanalysen zu Woyzeck, Politik, Woyzeck-Gedichte | Keine Kommentare »
Freitag, den 4. Februar 2011
Als Paulets blutjunger Neffe im Vermeintlichwechselspiel verstrickt, den Kopfplan dranghaft vorwärtstreibend, Schottlands inhaftiert und todgeweihte Maria mit dem Sonderkommando in Befreíungsintention und dem Outing als glühender Verehrer, ohne Direktresonanz von Liebeserwiderung durch den rührend wundersamen Reiz, Uneinlösbarkeit der Begierde: so letztendlich determinierter Selbstuntergang des fanatischen Jünglings. . . Reihe: Interpretation durch Lyrik Vergleichen Sie: Friedrich […]
Leben, Literatur, Philosophisches und Visionen, Schiller-Lyrik | Keine Kommentare »
Donnerstag, den 3. Februar 2011
Wenn es aus ist, ist es aus. Schmerzhaft ist der Status ohne Musik. Aber Schlaf, Schlaf als ein süßer Tod, Schlaf als des Todes Bruder. Das Leben aber, ob der Bitterkeiten, erfüllt. Die Ritze unfrei. . . Anmerkung: Der Schriftsteller Walter Kempowski gab Anfang Juli 2007 Nahuel Lopez im Hause Kempowskis in Nartum ein letztes […]
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Donnerstag, den 3. Februar 2011
In Bad König,nahe am Mümlingrand,einst ein üppiger Birnbaumda stand.Der war voller Beern,die sogar hätt`der alte Fontanegehabt zu verehren.Sein Ribbeckscher Gutshofstand aber gänzlich woanders,etwas weiter im Osten,so die Kinder waren einstin der Lagedort die Früchtezur goldenen Herbsteszeitund zu Lebzeitendes alten Herrn von Ribbeckgar zu verkosten.Wie gesagt: im Osten.Ob Havelland oder Odenwald gar-Kinder da oder dort-wussten alsbald […]
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